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WECHSEL

Weiterentwicklung der bestehenden Stuttgarter Energieinfrastruktur und resultierende Chancen für die nachhaltige Stadtentwicklung


Hintergrund

Das Forschungsprojekt WECHSEL thematisiert am Beispiel des Stuttgarter Neckartals die Transformation technischinfrastrukturell geprägter Flussufer hin zu nachhaltigen urbanen Lebensräumen. Für Stuttgart ist dies ein Pilotprojekt: Zum ersten Mal bündelt es interdisziplinäre Kompetenzen, um qualitätsvolle Anregungen zu bieten für das Thema Stadt am Fluss, das inzwischen auch für die Region Stuttgart aktuell ist. Das Projekt entfaltet sich somit vor dem Hintergrund der nachhaltigen Weiterentwicklung technischer Infrastruktureinrichtungen entlang des Neckars als Beitrag zur Energiewende. Aus einer planerischen Perspektive gilt es daher als Zielstellung für das Forschungsvorhaben, in Kooperation mit der Landeshauptstadt Stuttgart, den Energieversorgern und Verteilnetzbetreibern sowie weiteren Infrastrukturanbietern rechtzeitig Perspektiven und Strategien zu entwickeln, diese Transformation vorausschauend zu gestalten.

Forschungspartner
  • Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER, Projektleitung), Universität Stuttgart
  • Städtebau-Institut (SI) der Universität Stuttgart, Lehrstuhl Internationaler Städtebau
  • Städtebau-Institut (SI) der Universität Stuttgart, Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
  • Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart (ZIRIUS)
  • Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung (Abteilung Stadtentwicklung)
  • Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz (Abteilung Energiewirtschaft).
Vorgehensweise

Die Grundlage des Forschungsprojekts bildet eine realistische Abschätzung der Energiepotenziale am Neckar und daraus abgeleitete Szenarien für Flächenpotenziale der Stadt- und Landschaftsentwicklung entlang des Neckars. Dabei sollen neben Stakeholdern, insbesondere mit regionalem Fachwissen, auch überregionale Experten eingebunden werden, um die Skalierbarkeit des Projektes zu gewährleisten und von den Erfahrungen aus ähnlich gelagerten Projekten zu profitieren. Darüber hinaus kommt der Einbindung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und betroffenen BürgerInnen in den Entwicklungsprozess eine zentrale Rolle zu.












Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektlaufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019
Mitarbeiter: Doris Lindner M.A.
Dr. Michael Ruddat
Ansprechpartner: Michael Ruddat
(michael.ruddat(a)zirius.uni-stuttgart.de)