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Stuttgart


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AutGrid – Chancen und Risiken der Netzautarkie in Deutschland

Modellgestützte Analyse und Bewertung der Auswirkungen einer Netzautarkie von Regionen im deutschen Energiesystem



Zahlreiche Kommunen, Regionen zunehmend auch Städte haben sich zum Ziel gesetzt ihre Energieversorgung auf erneuerbare Energietechnologien umzustellen. 100%EE-Regionen, Bioenergiedörfer aber auch Städte wie Flensburg oder Frankfurt am Main haben sich ehrgeizige Ziele bezüglich ihrer Energiebereitstellung und CO2-Reduktion gesetzt. Welche Auswirkungen haben jedoch diese Entwicklungen auf das gesamte Energiesystem Deutschland?

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes AutGrid analysiert das Fraunhofer ISE zusammen mit ZIRIUS die beobachteten Entwicklungen im Bereich der Energieregionen. Dazu wird von sozialwissenschaftlicher Seite anhand von Experteninterviews und Workshops untersucht, welche Faktoren Treiber von Energieautarkiebestrebungen und wie deren Wechselwirkungen sind. Auf dieser Basis werden konsistente Kontextszenarien errechnet, welche zeigen wo die Regionen lokalisiert sind, zu welchem Grad diese autark sind und wie sich dies bis 2050 entwickelt.

Für die identifizierten Szenarien wird mit Hilfe eines zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Optimierungsmodells gezeigt, welche Auswirkungen sich dadurch auf das Energiesystem Deutschland ergeben. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf einem Vergleich der Szenarien hinsichtlich Systemkosten, benötigtem Netzausbau, Auslastung der Netze sowie dem Technologieportfolio. Durch diese Analyse können explizite Handlungsempfehlungen bezüglich der direkten oder indirekten Förderung von erneuerbaren Energieregionen gegeben werden. Zusätzlich erfolgt eine qualitative Analyse der Chancen und Risiken, die sich durch eine Netzautarkie ergeben.








Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektlaufzeit: Mai 2015 - April 2018
Mitarbeiter: Dr. Wolfgang Hauser
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Hauser
(wolfgang.hauser(a)zirius.uni-stuttgart.de)